Ich stelle mich zur Wahl: Als Bürgermeister-Kandidat in meiner Heimatgemeinde Jemgum

Am 11. September 2016 wird in Jemgum ein neuer Bürgermeister gewählt - ich bitte Sie um Ihre Stimme!

Mein Name ist Hans-Peter Heikens. Ich bewerbe mich in der Gemeinde Jemgum um das Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters - als Einzelbewerber und damit keiner Partei verpflichtet. Dafür benötige ich Ihre und Eure Stimme. Damit Sie sich ein Bild von mir machen können, um zu entscheiden, ob Sie mir am 11. September 2016 Ihr Vertrauen schenken, möchte ich mich hiermit vorstellen. Sollten Sie anschließend noch Fragen haben, stehe ich Jedem gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

 

Ich wurde am 02. September 1966 in Weener geboren, aufgewachsen bin ich in Jemgum. Meine Eltern sind Ewald Heikens (Vielen sicherlich vom Fußball bekannt) und Hanne Heikens, geborene Welp. Meine Mutter ist vor 12 Jahren leider viel zu früh verstorben.

Nach Grundschule und Orientierungsstufe in Jemgum besuchte ich die Realschule in Leer. Daran schloss sich die Fachoberschule für Verwaltung und Rechtspflege in Oldenburg an. Im Rahmen der Fachoberschule absolvierte ich von 1982 bis 1983 bereits ein einjähriges Praktikum bei der Gemeinde Jemgum. Nach dem Abschluss an der Fachoberschule entschied ich mich für eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Gemeinde Jemgum. Nachdem ich 1986 die Verwaltungs-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hatte, arbeitete ich bis 1989 bei der Gemeinde Jemgum. Meine Schwerpunkte waren damals der soziale Bereich (Sozialamt) und das Ordnungsrecht.

 

Schon früh engagierte ich mich im SV Ems Jemgum, im Luv up Jemgum und später auch in der Freiwilligen Feuerwehr.

 

Im Alter von 23 Jahren verließ ich 1989 meine Heimatgemeinde. In diesen jungen Jahren erschien mir eine reine Verwaltungstätigkeit nicht mein Weg zu sein. Zumal Führungsverantwortung oder gestalterische, politische Aufgaben zu dem Zeitpunkt für mich ungreifbar waren.

 

Nach einem 2-jährigen Volontariat bei einer Tageszeitung in Jever schloss ich 1991 meine Ausbildung zum Redakteur ab. Rund 25 Jahre lang arbeitete ich mit stets wachsender Verantwortung als Lokalredakteur bei verschiedenen Verlagen in Ostfriesland und Oldenburg. So leitete ich in den vergangenen Jahren u.a. eine Redaktion mit 12 angestellten Redakteuren. 

 

Zeitgleich musste ich über die vergangenen 25 Jahre die immer größeren, wirtschaftlichen Probleme der Verlage und die teils drastischen personellen Veränderungen erleben. Aus diesem Grund entschloss ich mich, von 2014 bis 2015 noch einmal die „Schulbank zu drücken“. Nach meiner Zertifizierung zum Online-Marketing-Manager machte ich mich im Juli vergangenen Jahres mit einer eigenen Online-Agentur sebstständig, seit März habe ich den ersten Mitarbeiter.

Dafür stehe ich

Jemgumer will auf Jemgums „Thron“

 

Diese Schlagzeile war vor einiger Zeit online in der „Rheiderland Zeitung“ zu lesen. Solch eine Zeile mag zunächst sehr schmeichelhaft sein - für mich jedoch nicht. Denn mit einem Thron haben die Aufgabe eines hauptamtlichen Bürgermeisters aus meiner Sicht nun gar nichts zu tun. Ein Bürgermeister ist der Vertreter aller Bürgerinnen und Bürger einer Gemeinde - das ist eine Aufgabe mit einer enorm großen Verantwortung. 

Genau dieser Verantwortung stelle ich mich, weil ich mich meiner Heimat und den dort lebenden Menschen sehr tief verbunden fühle. Aber auch, weil ich m. E. die hierfür nötige Lebenserfahrung, die Führungserfahrung und die Verwaltungskompetenz mitbringe.

 

Ein Bürgermeister mit Biss ist gefragt

 

Der demografische Wandel unserer Gesellschaft stellt gerade auch kleinere Kommunen vor große Herausforderungen. Die Mittel und Wege, diesem Wandel wirkungsvoll zu begegnen, setzen einen offenen Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde voraus. 

 

Ich sehe eine Verwaltung heute mehr denn je als Dienstleister am Bürger. Diese Dienstleistung beginnt mit einer offenen Politik. Dafür stehe ich. Jeder Bürger muss sich in der Verwaltung aber auch in der Gemeinde willkommen fühlen. Das beginnt bereits bei den Kleinsten und setzt sich fort bis zur älteren Generation. Gerade dem Ehrenamt kommt hierbei eine große Bedeutung zu. Denn ohne Ehrenamt funktionieren viele Bereiche unserer Gesellschaft gar nicht mehr. Darum gebührt allen ehrenamtlich Tätigen ein herzlicher Dank, den ich durch Unterstützung der Vereine und Organisationen selbstverständlich zum Ausdruck bringen werde.

 

Wichtig ist aber auch, bezahlbaren Wohnraum für Jung und Alt vorzuhalten und hierbei sogar ein Miteinander der Generationen zu schaffen. Ich denke dabei nicht nur an ausreichend Baugrundstücke in allen Ortschaften, sondern auch an die Erhaltung und Sanierung von Wohnraum in den Dorfzentren. Wozu ich wiederum auch die Leerstände im privaten wie im gewerblichen Bereich zähle.

 

Und auch die Freizeitmöglichkeiten in der Gemeinde sind für mich ein wichtiger Aspekt, damit sich die Menschen in den Ortschaften wohlfühlen. Gastronomie, Kultur, Museen, Dorfzentren, Vereine und natürlich Angebote für junge Menschen sind Kriterien für eine ansprechende Gemeinde.

 

Ich könnte diese Liste noch weiter fortsetzen. Der Platz hier würde bei weitem nicht reichen. Das Entscheidenste bei all den Aufgaben ist jedoch die Entschlossenheit. Ein Bürgermeister mit Biss ist dabei gefragt, der das Ohr an den Bürgern hat, der bei den Bürgern ist und der die Gemeinde positiv nach außen vertritt und für die Gemeinde das Beste „herausholt“. Solch ein Bürgermeister werde ich sein!