Bürgermeister-Wahl in Jemgum: Plögers Ankündigung ist ein großes Kompliment für meine Kandidatur

Ich sehe die Entscheidung der SPD-Spitze in Jemgum, mit ihrem Vorsitzenden Helmut Plöger in den Bürgermeister-Wahlkampf der Gemeinde Jemgum zu gehen, als ein großes Kompliment für mich und meine Kompetenz. Wochenlang hat die SPD-Führung versucht, den Ditzumer Torsten Dinkela selbst gegen die Widerstände der eigenen Basis als Bürgermeister-Kandidaten durchzusetzen. Und nur 5 Tage nach Bekanntgabe meiner Kandidatur zieht die SPD-Spitze Dinkela aus dem Rennen und SPD-Chef Helmut Plöger selbst steigt in den „Ring“. M. E. zeigt das die gesamte Verzweiflung der SPD-Spitze – und zugleich die ganze Misere, in der der SPD-Vorsitzende Helmut Plöger steckt: Er hat keinen geeigneten Kandidaten. Jetzt bewirbt er sich sogar selbst, obwohl er im Vorfeld schon mehrfach erklärt hat, dass er selbst für das Amt nicht antreten wolle, weil er im Alter von 64 Jahren einfach zu alt dafür sei. Warum kandidiert Plöger jetzt, warum hat er sich denn nicht schon vor Wochen zu einer Kandidatur bekannt?

 

Die jetzige Kandidatur von Helmut Plöger macht deutlich, wie sehr die SPD-Spitze darauf fixiert ist, ihren eigenen Bürgermeister-Kandidaten ins Rennen zu schicken. Hier geht Parteipolitik vor Bürgerwohl. Denn: Ein Bürgermeister sollte parteipolitisch unabhängig sein. Nur so kann er der Bürgermeister aller Bürgerinnen und Bürger sein. Nur so kann er seiner Mittlerrolle zwischen den Bürgern, dem Rat und der Verwaltung gerecht werden. Und: Ich stehe für Kontinuität im Bürgermeister-Amt. Wenn der Wähler es will, sogar für mehrere Legislaturperioden.

 

 

Ich freue mich in den kommenden Wochen auf einen spannenden und hoffentlich fairen Wahlkampf.

Ich stelle mich zur Wahl: Als Bürgermeister-Kandidat in meiner Heimatgemeinde Jemgum

Am 11. September 2016 wird in Jemgum ein neuer Bürgermeister gewählt - ich bitte Sie um Ihre Stimme!

In meiner Heimatgemeinde Jemgum möchte ich Bürgermeister werden. Darum stelle ich mich am 11. September 2016 als unabhängiger, parteiloser Kandidat zur Wahl. 

 

Ich wurde am 2. September 1966 in Weener geboren, aufgewachsen bin ich in Jemgum. Nach dem Besuch der Realschule in Leer absolvierte ich im Rahmen der Fachoberschule Verwaltung und Rechtspflege in Oldenburg bereits ein einjähriges Praktikum bei der Gemeinde Jemgum. An die Fachhochschulreife schloss sich dann eine zweijährige Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten ebenfalls bei der Gemeinde Jemgum an. Nach meiner Verwaltungslehre arbeitete ich als Verwaltungsangestellter im Rathaus der Gemeinde. Im April 1989 verließ ich meinen Heimatort und setzte meine Laufbahn zunächst mit einem Volontariat bei einer Tageszeitung in Jever fort, woran sich eine fast 25-jährige Tätigkeit als Lokalredakteur bei verschiedenen Verlagen in Ostfriesland und Oldenburg anschloss. Seit Juli vergangenen Jahres bin ich selbstständiger Online-Marketing-Manager.

 

Ich bewerbe mich um das Amt des Bürgermeisters in Jemgum, weil ich über die Jahre meiner Heimat immer sehr eng verbunden geblieben bin. Außerdem bringe ich für das Amt die nötige Verwaltungskompetenz und Lebenserfahrung mit. Und schließlich sehe ich schon lange die Notwendigkeit zu einer offeneren Bürgerpolitik und Informationspolitik, die ich als Bürgermeister maßgeblich verändern möchte. Aus meiner Sicht ist der demografische Wandel in der Gesellschaft eine enorme Herausforderung gerade für kleinere Kommunen. Die Mittel und Wege, diesem Wandel wirkungsvoll zu begegnen, setzen einen offenen Umgang mit den Bürgern der Gemeinde voraus. Ich sehe eine Verwaltung heute mehr denn je als Dienstleister am Bürger. Diese Dienstleistung beginnt mit einer offenen Politik. Dafür stehe ich. Ein enorm wichtiges Element ist hier das Ehrenamt. Ohne ehrenamtliche Arbeit funktioniert heute Gesellschaft nicht. Darum gebührt auch allen ehrenamtlich Tätigen ein sehr großes Lob und ein dicker Dank! 

 

Als Jemgumer sehe ich mich als Bürgermeister aller Einwohnerinnen und Einwohner. Aus diesem Grunde bewerbe ich mich auch als unabhängiger Bürgermeister-Kandidat, der keiner Partei verpflichtet ist.

 

Gemeinsam mit meiner Ehefrau Diana Fedder-Heikens,  die als Beamtin beim Landkreis Ammerland tätig ist, werde ich nach einer Wahl zum Bürgermeister der Gemeinde Jemgum natürlich in meinen Heimatort ziehen. Wir haben uns in Jemgum am Sportplatz bereits einen Bauplatz reserviert und werden im Falle einer erfolgreichen Wahl im Laufe des kommenden Jahres nach Jemgum ziehen. Für mich schließt sich damit ein Kreis.

 

Alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Jemgum bitte ich darum, mir am 11. September 2016 das Vertrauen zu schenken und mich zum künftigen Bürgermeister der Gemeinde zu wählen.

 

Ich stehe für einen offenen Dialog. Das bedeutet für mich auch, dass ich für Fragen natürlich gerne zur Verfügung stehe. Sprechen Sie mich einfach an. Dat geit ok up Platt!